{"id":74,"date":"2017-08-14T11:40:16","date_gmt":"2017-08-14T09:40:16","guid":{"rendered":"http:\/\/193.196.175.152\/wp2\/?page_id=74"},"modified":"2018-01-26T14:17:52","modified_gmt":"2018-01-26T13:17:52","slug":"samuel-hahnemann","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hahnemannia.de\/index.php\/samuel-hahnemann\/","title":{"rendered":"Samuel Hahnemann"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-74\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-74-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-74-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-74-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div class=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\">\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<h1><span style=\"font-family: helvetica,arial,sans-serif; font-size: small;\"><span style=\"font-size: 24px; color: #005108;\">Vita Hahnemannii<\/span><br \/> <span style=\"font-size: 16px; color: #a5a5a6;\"> Dr. med. Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755-1843)<\/span><\/span><\/h1>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1636 alignleft\" src=\"http:\/\/www.hahnemannia.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/hahnemann-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"251\" height=\"377\" srcset=\"https:\/\/www.hahnemannia.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/hahnemann-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.hahnemannia.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/hahnemann.jpg 250w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica,arial,sans-serif; font-size: 14px;\">Dr. Christian Friedrich Samuel Hahnemann, der Begr\u00fcnder der Hom\u00f6opathie, war als Arzt stets auf der Suche, die Leiden der Menschen dauerhaft zu lindern und zu heilen. Dieser geniale Geist und kritische Denker wurde am 10. April 1755 in Mei\u00dfen als Sohn eines Porzellanmalers geboren. Der begabte Junge durfte als Extraneer (Ausw\u00e4rtiger) die F\u00fcrstenschule \"St. Afra\" in Mei\u00dfen besuchen und begann 1775 das Studium der Medizin in Leipzig. Als Kandidat der Medizin wurde Hahnemann Hausarzt und - aufgrund seiner umfangreichen Sprachkenntnisse -Bibliothekar bei dem Statthalter von Siebenb\u00fcrgen, Freiherrn von Brukenthal, in Hermannstadt. 1779 kehrte Hahnemann nach Deutschland zur\u00fcck, wo er in Erlangen seine akademische Ausbildung abschloss und promovierte. In seiner Dissertation schrieb er \u00fcber \"Betrachtung der Ursachen und der Behandlung von Krampfzust\u00e4nden\".<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica,arial,sans-serif; font-size: 14px;\">Hahnemanns erste Anstellung als Arzt in Hettstedt wurde zum Alptraum, weil er seinen Patienten mit der damaligen Medizin keine echte Hilfe bringen konnte. 1781 erhielt er in der Mohrenapotheke in Dessau eine praktische pharmazeutische Ausbildung und heiratete 1782 Henriette K\u00fcchler, die Adoptivtochter des Apothekers, um sich als Physikus (beamteter Arzt) in Gommern bei Magdeburg niederzulassen. Hier verfasste er seine erste \u00e4rztliche Abhandlung \"Anleitung alte Sch\u00e4den und faule Geschw\u00fcre gr\u00fcndlich zu heilen\".<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10px;\">Bildrechte:<\/span><br \/><span style=\"font-size: 10px;\">Insitut f\u00fcr Geschichte der Medizin <\/span><span style=\"font-size: 10px;\">der Robert Bosch Stiftung <\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica,arial,sans-serif; font-size: 14px;\">Von 1785 -1789 besch\u00e4ftigte sich Hahnemann in Dresden mit \u00dcbersetzungen (2.200 Druckseiten), mit der Herausgabe eigener Schriften (darunter eine \u00fcber Arsenikvergiftung) und mit der Chemie (Schwermetall-Nachweis nach Hahnemann von 1787).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica,arial,sans-serif; font-size: 14px;\">Die n\u00e4chste berufliche Station mit der inzwischen f\u00fcnfk\u00f6pfigen Familie war Leipzig. Hahnemann arbeitete am Apothekerlexikon, deren l. Band 1793 und der 2. Band 1795 erschienen. Er entdeckte das \u00c4hnlichkeitsprinzip; es entstanden wegweisende Schriften, aber ein dauerhaftes Domizil fand er erst 1805 in Torgau. Im Jahre 1806 wurde die Geburt des 11. Kindes (Luise) registriert. Die Arbeit an der praktischen Erprobung und systematischen Ausgestaltung der hom\u00f6opathischen Therapie und eine rege \u00e4rztliche T\u00e4tigkeit nahmen Hahnemann ganz in Anspruch. 1810 entstand das \"Organon der rationellen Heilkunde\". Im Jahre 1812 hielt Hahnemann an der Leipziger Universit\u00e4t seine Habilitationsrede: \"Dissertatio historico-medica de Helleborismo veterum\" (\"Gebrauch der schwarzen Nie\u00dfwurz in der Medizingeschichte\"), um dort Vorlesungen halten zu d\u00fcrfen. W\u00e4hrend der Leipziger Jahre schrieb er die sechsb\u00e4ndige \"Reine Arzneimittellehre\".<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica,arial,sans-serif; font-size: 14px;\">Im Jahre 1821 zog Hahnemann nach K\u00f6then, um dort als Leibarzt des Herzogs Ferdinand von Anhalt-K\u00f6then zu praktizieren. Es folgte 1822 die Ernennung zum Hofrat, eine Ehrung, die sicher so manche Anfeindungen und Auseinandersetzungen der vergangenen Jahre aufwog. Seine Praxis weitete sich aus, denn f\u00fcr viele Kranke war Hahnemann die letzte Hoffnung. Im Gedenken an seine Hungerjahre behandelte er j\u00e4hrlich zw\u00f6lf arme Patienten kostenlos (Dr. Gawlik berichtet sogar von zw\u00f6lf Behandlungen im Monat). 1828 entstand das umfangreiche Werk \"Die chronischen Krankheiten\".<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica,arial,sans-serif; font-size: 14px;\">Am 10. August 1829 feierte Hahnemann sein 50j\u00e4hriges Doktorjubil\u00e4um, mit vielen Ehrungen bedacht. Das besondere Ereignis dieses Tages war die Gr\u00fcndung der \"Gesellschaft hom\u00f6opathischer \u00c4rzte\", die 1832 in \"Deutscher Zentralverein hom\u00f6opathischer \u00c4rzte\" umbenannt wurde und auch heute noch deren Standesorganisation ist. Der 31. M\u00e4rz 1830 ist der Todestag von Johanna Henriette Leopoldine Hahnemann, geb. K\u00fcchler. Sie hatte in ihrer Ehe mit Hahnemann elf Kindern das Leben geschenkt (zwei S\u00f6hne und neun T\u00f6chter).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: helvetica,arial,sans-serif; font-size: 14px;\">Im Jahre 1831 war das Jahr der gro\u00dfen Cholera-Epidemie; Hahnemann war seiner Zeit weit voraus, indem er \"kleinste Lebewesen\" als Erreger annahm und mit gro\u00dfem Erfolg seuchenhygienische Ma\u00dfnahmen, verbunden mit hom\u00f6opathischer Behandlung, durchf\u00fchrte. Im Jahre 1832 wurde die \"Allgemeine hom\u00f6opathische Zeitung\" gegr\u00fcndet, die bis in unsere Zeit besteht, und somit die \u00e4lteste periodisch erscheinende medizinische Zeitung in Deutschland ist. Im Jahre 1834 reiste die bekannte franz\u00f6sische Malerin und Dichterin Melanie d'Hervilly nach K\u00f6then, um Hahnemann zu konsultieren. Im Januar 1835 heiratete er seine Patientin und im Juni des gleichen Jahres verlie\u00df das Paar den Ort, der f\u00fcr Hahnemann 14 Jahre Heimat bedeutet hatte. Das neue Domizil wurde Paris, wo den Hahnemanns die Genehmigung zur Er\u00f6ffnung einer Praxis durch den franz\u00f6sischen Erziehungsminister Guizot erteilt wurde. Eine \u00fcberaus erfolgreiche \u00e4rztliche T\u00e4tigkeit trug zu Hahnemanns Ruhm bei; seine Patienten kamen aus vielen L\u00e4ndern und sorgten damit f\u00fcr die Ausbreitung dieser segensreichen Heilmethode in der ganzen Welt.1841 wurde ihm die Ehrenb\u00fcrgerschaft seiner Geburtsstadt Mei\u00dfen verliehen. Als Hahnemann am 2. Juli 1843 starb, hinterlie\u00df er eine beeindruckende Zahl an Schriften, von denen sein Hauptwerk, das \" Organon der Heilkunst \" als Bibel des hom\u00f6opathischen Arztes bezeichnet wird.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vita Hahnemannii Dr. med. Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755-1843) Dr. Christian Friedrich Samuel Hahnemann, der Begr\u00fcnder der Hom\u00f6opathie, war als Arzt stets auf der Suche, die Leiden der Menschen dauerhaft zu lindern und zu heilen. 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