150-jähriges Jubliäum Grußworte

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
der „Hahnemannia – Verein für Homöopathie und Lebenspflege“ feiert sein 150-jähriges Bestehen.

Ein stolzer, runder Geburtstag eines der ältesten Patientenvereine Deutschlands, zu welchem ich – auch im Namen der gesamten CDU-Landtagsfraktion – herzlich gratulieren möchte.
Das deutsche und baden-württembergische Gesundheitswesen ist individueller geworden. Schonende, patientenorientierte Angebote sind heute nicht mehr wegzudenken.    

Die Naturheilkunde ist aus unserer Sicht ein fester Bestandteil der Gesundheitsleistungen und neben der Schulmedizin nicht mehr wegzudenken.
Immer mehr Menschen stehen den Denkansätzen, Behandlungsweisen und Verfahren der Komplementärmedizin nahe. Dem wollen auch wir als Mitglied der Regierungskoalition gerecht werden und haben dies bereits im Koalitionsvertrag festgesetzt. Dort heißt es: „Wir werden die Forschung   im Bereich Komplementärmedizin fordern. Ziel ist es, dass alternative Heilmethoden langfristig in die Normalversorgung integriert und in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen werden. Wir wollen im Land einen Lehrstuhl für Komplementärmedizin einrichten.“ Zu diesen festgelegten Vereinbarungen stehen wir und setzen diese Schritt für Schritt um.
Hahnemannia steht als Patientenverein aber auch für eine unverzichtbare Arbeit. Wenn Patienten Patienten helfen, kann das nicht genug geschätzt werden. Baden-Württembergs Gesellschaft steht und fällt mit dem bürgerschaftlichen Engagement jedes einzelnen.

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute!
Ihr
Stefan Teufel MdL, Stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Der „Hahnemannia – Verein für Homöopathie und Lebenspflege“ feiert in diesem Jahr sein 150 jähriges Bestehen. Runde Geburtstage bieten einen feierlichen Anlass, Erreichtes zu würdigen und einen Blick in die Zukunft zu wagen. Dem komme ich gern in Form eines Grußwortes nach und gratuliere sehr herzlich, auch im Namen meiner Kolleg*innen der Grünen-Landtagsfraktion!

Ein Verein, der sich durch kontinuierliches, ehrenamtliches Engagement rund um die Gesunderhaltung des Menschen, über einen so langen Zeitraum auszeichnet, ist eine gesellschaftliche Bereicherung!    

Seit Beginn der Menschheitsgeschichte nutzen die Menschen die Heilkraft der Natur. Schon unsere Vorfahren wussten dieses wertvolle Wissen zu nutzen. Die Erkenntnisse und Schriften der Hildegard von Bingen haben bis heute Bestand. Viele Menschen nutzen bekannte alternative Heilmethoden und pflanzliche Heilverfahren ganz selbstverständlich.

Für uns Grüne stellt die Komplementärmedizin eine gute Ergänzung zur wissenschaftlich belegten Medizin dar. Laut einer Bertelsmann- und Allensbach-Umfrage befürworten drei von vier Befragten Naturheilverfahren und alternative Medizin. Ein großer Teil der Menschen nutzt diese zur Unterstützung von Heilverfahren oder zur Prävention. Darauf muss Politik aus unserer Sicht eingehen. Wir haben im grün-schwarzen Koalitionsvertrag deshalb festgeschrieben, dass wir die Forschung im Bereich der Komplementärmedizin fördern werden: „Es ist unser Ziel, alternative Heilmethoden langfristig in die Normalversorgung zu integrieren und in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen.“

Aus diesem Grund wurde das baden-württembergische Akademische Zentrum für komplementäre und integrative Medizin, kurz AkZiM, gegründet. Wissenschaftler*innen verschiedener Universitätskliniken erforschen darin komplementärmedizinische Verfahren mit eben den gleichen Kriterien, die auch für schulmedizinische Therapien gelten. Die Komplementärmedizin soll zukünftig ihren Platz in der universitären Aus- und Weiterbildung finden und an den Universitätsklinika etabliert werden. Das Land Baden-Württemberg fördert dieses Projekt mit 1,2 Millionen Euro.

Gesundheit ist unser höchstes persönliches Gut. Sie alle kennen das deutsche Sprichwort: „Gesundheit schätzt man erst, wenn man sie verloren hat.“ Viele Menschen gehen leider viel zu nachlässig mit der eigenen Gesundheit um. Als Politikerin ist es mir sehr wichtig, Menschen für den Erhalt der eigenen Gesundheit zu sensibilisieren. Die Eigenverantwortung einer jeden einzelnen Person für den eigenen Körper begründet sich in einer vernünftigen Lebensweise. Lassen Sie uns daran gemeinsam weiterarbeiten!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und bedanke mich für Ihren Beitrag als Verein in der Mitte unserer Gesellschaft! Bleiben Sie Gesund!

Herzlichst, Ihre

Petra Krebs MdL (Grüne)

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

150 Jahre sind ein stolzes Alter für einen Verein. Herzlich möchte ich Ihnen zu Ihrem Jubiläum gratulieren.

Viel Gutes kommt aus Baden-Württemberg. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich „Hahnemannia – Deutscher Verband für Homöopathie und Lebenspflege e.V.“ 1868 in Stuttgart gegründet hat. Komplementärmedizin und Naturheilkunde nehmen einen immer wichtigeren Stellenwert in der Lebensplanung vieler Menschen ein. Mit circa 10 Milliarden Euro jährlich für alternativmedizinische Produkte und Leistungen wird deutlich, dass die Komplementärmedizin auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist, der für Baden-Württemberg als wichtigem Pharmastandort nicht ignoriert werden darf.

Auch wir im Landtag haben uns erst kürzlich bei einer Anhörung („Komplementärmedizin und Naturheilverfahren als Gesundheits- und Wirtschaftsfaktor“) mit dem Thema beschäftigt. Näher betrachtet haben wir in der Anhörung die Bereiche der Behandlungspraxis, der Wissenschaft und des Wirtschaftsfaktors. Für mich ist klar, dass Naturheilkunde und Schulmedizin nicht gegeneinander arbeiten dürfen, sondern sich ergänzen sollen. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass es eine steigende Zahl von Ärzten gibt, die naturheilkundliche Verfahren in Ihren Praxen anbieten. Auch dass Komplementärmedizin und Naturheilverfahren in den letzten Jahren zunehmend eine wissenschaftliche Orientierung aufnehmen, zeigt die Gründung des akademischen Zentrums für komplementäre und integrative Medizin im vergangenen Jahr und an der schlichten Tatsache, dass die Naturheilkunde auch Teil des Medizinstudiums ist.

All diese Punkte sind nicht zuletzt durch Ihr stetiges Wirken im Sinne der Homöopathie ermöglicht und verwirklicht worden. Dafür danke ich Ihnen und wünsche Ihnen eine schöne Jubiläumsveranstaltung und alles Gute für die nächsten 150 Jahre.

Rainer Hinderer MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales und Integration, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patientinnen und Patienten,

ich freue mich sehr, der altehrwürdigen Hahnemannia zum besonderen Jubiläum auf diesem Wege, die allerherzlichsten Glückwünsche des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte zu überbringen!

Die HAHNEMANNIA blickt auf eine stolze Daseinsgeschichte zurück – 150 Jahre Informieren, Beraten und Austauschen lassen einen Verband wachsen und reifen. Damals führte das Interesse an der „neuen Heilkunde“ des Arztes Dr. Samuel Hahnemann aus Sachsen zum Zusammenschluss interessierter Laien und  Ärzte, was 1868 in der Gründung der Hahnemannia mündete. Der Verband wuchs rasch, besonders im Süden der Republik bildeten sich zahlreiche Laienvereine, die sich unter dem Dach der Hahnemannia vereinten.

Homöopathie ist gerade heute wieder, nach zeitweise wechselhafter Geschichte, in Deutschland sehr beliebt. Sie gilt als natürlich, ganzheitlich und wirksam. Belegt ist dies durch repräsentative Umfragen – zuletzt von Forsa, der Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen. Forsa (2017) fand heraus, dass rund jeder zweite Befragte bereits gute Erfahrungen mit Homöopathie gesammelt hat, und über 70 Prozent von ihnen sind demnach zufrieden oder sehr zufrieden mit der Wirksamkeit und Verträglichkeit der Homöopathie.

Dies ist eine wichtige und erfreuliche Information, denn sie bedeutet, dass es für die Hahnemannia ein großes Potential auch junger Menschen gibt, die zukünftig für die gute Sache gewonnen werden können. Besonders die Patientinnen und Patienten haben ein Interesse am Pluralismus in der Medizin und somit an einer Wahlmöglichkeit der individuell geeigneten Therapieform. Die Hahnemannia übernimmt diese Interessensvertretung für die Homöopathie und wir wünschen uns, dass sich noch viel mehr Patientinnen und Patienten unter diesem Dach vereint finden, um dann umso schlagkräftiger zu sein!

In den aktuell rauer werdenden Zeiten für die Homöopathie – aber auch das haben wir in den letzten 200 Jahren schon öfters erlebt, es ging vorüber – sollten wir unser gemeinsames Ziel fest vor Augen haben: Die Homöopathie weiter ausbauen und verbreiten, sodass möglichst viele Patientinnen und Patienten von ihrer segensreichen Wirkung profitieren können.

In diesem Sinne schauen wir gespannt auf die nächsten 150 Jahre und möchten der Hahnemannia ein verlässlicher Partner sein! Wir wünschen dem Verein das Allerbeste und eine richtig schöne Feier!

Herzliche Grüße

Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende des DZVhÄ

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe interessierte Patientinnen und Patienten,

mit großer Freude und Dankbarkeit sende ich Ihnen zu diesem historischen Jubiläum meine allerherzlichsten Glückwünsche!

Auf eine 150-jährige Geschichte und Tradition zurückblicken zu können, ist in unserer schnelllebigen Zeit ein außergewöhnliches Ereignis. Es zeigt, wie sehr sich die Homöopathie, trotz aller Anfeindungen und ihrer wechselhaften Geschichte, in der Bevölkerung verankert hat. Dazu hat die Hahnemannia einen entscheidenden Beitrag geleistet. Die Beschäftigung mit der Theorie der Homöopathie und die Anwendung homöopathischer Arzneimittel durch Laien trug und trägt noch immer wesentlich zum Erhalt und zur Verbreitung dieser wunderbaren Therapie bei.

Gleichzeitig steht die Hahnemannia auch für ein soziales und solidarisches Miteinander. Samuel Hahnemann hat stets, neben aller medizinischen Betreuung, die Bedeutung des sozialen Umfelds für den einzelnen Bürger als ein entscheidendes Kriterium für die Erhaltung der Gesundheit herausgestellt. Auch diesem Aspekt kommt, in unserer zunehmend technisierten Zeit, eine besondere Bedeutung zu. Gerade junge Menschen brauchen, da sie mit der Technik heranwachsen, Beispiele für eine gelingende Gemeinschaft. Ich wünsche der Hahnemannia, dass sie möglichst viele, und vor allem auch junge Menschen, mit ihrem Beispiel erreicht.

Wir als homöopathisch arbeitende Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker stehen der Hahnemannia gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und eine wachsende Zahl interessierter und engagierter Mitglieder.

Ich freue mich darauf, bei der Feier zum 150-jährigen Jubiläum viele von Ihnen persönlich kennenzulernen.

Mit herzlichem Gruß

Ralf Dissemond, 1. Vorsitzender des VKHD e.V.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Nachbarn im Geiste und geografisch gratulieren die Weledianer den Mitgliedern der Hahnemannia herzlich zum 150-jährigen Bestehen! Die Hahnemannia ist einer der ältesten Patientenvereine Deutschlands und hat ihre Wurzeln in Stuttgart. Dort begann auch Weledas Geschichte in Deutschland, ehe sie sich vor fast 100 Jahren in Schwäbisch Gmünd niederließ.

Unsere Therapierichtungen wollen die Schulmedizin erweitern und sind für die meisten Patienten und Therapeuten ein ganz selbstverständlicher Teil der Gesundheitsversorgung. Es geht uns nicht um ein Entweder-oder, sondern um ein Sowohl-als auch von Schulmedizin und von komplementären Richtungen. Homöopathie und Anthroposophische Medizin setzen sich für eine integrative Medizin ein. Dafür kämpfen wir gemeinsam und pflegen eine gute Zusammenarbeit.

Die Hahnemannia leistet dazu einen wichtigen Beitrag und stärkt damit die Selbstbestimmung und Kompetenz der Menschen für ihre Gesundheit. Beispielsweise über Seminare zu Homöopathie und zu gesunder Lebensführung. Sie fördert damit auch die Prävention.

Wir wünschen der Hahnemannia alles Gute für die Zukunft. Mögen Ihre Aktivitäten sich weiter positiv auf das Wohl der Patienten und Menschen auswirken!

Herzliche Grüße

Dr. Aldo Ammendola

Mitglied der Geschäftsleitung der Weleda AG

Aldo Ammendola, Mitglied Geschäftsleitung Weleda AG
© Michael Peuckert

 

Liebe Mitglieder der der „Hahnemannia – Verein für Homöopathie und Lebenspflege“, liebe Gäste der 150 Jahr-Feier,

welch eine besondere Ehre, ein Grußwort für den Dachverband der homöopathischen Vereine Hahnemannia zu schreiben. Bereits 1868 wurde Hahnemannia in Stuttgart gegründet – 150 Jahre ist ein außergewöhnliches Jubiläum. Im Namen der FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg gratuliere ich als gesundheitspolitischer Sprecher sehr herzlich.

Samuel Hahnemann gilt als Begründer der Homöopathie. Von ihm stammt das Zitat „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden.“ Im Jahr 1868 wurden durch die Laien-Vereine Wissen über die Homöopathie, aber auch über Hausmittel und generelle Lebenspflege vermittelt. So konnten sich die Menschen in vielen Situationen selber behandeln. Das war wichtig, denn damals waren die Wege bis zum nächsten Arzt noch teilweise sehr weit. Der Erfolg der Homöopathie sprach sich herum und es entstanden immer mehr Vereine, vor allem in Sachsen und im heutigen Baden-Württemberg. Die Hahnemannia ist der einzige noch existierende Verband in Deutschland.

Heute gehören der HAHNEMANNIA bundesweit 4.000 Mitglieder an, die größtenteils in rund 40 Vereinen organisiert sind. Gemeinsam haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, Bürgerinnen und Bürger für eine gesunde Lebensweise und eine natürliche  Heilbehandlung zu gewinnen. Damit leistet der Dachverband einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Eigenverantwortung und zur Entgegenwirkung von häufig auftretenden Krankheiten, die beispielsweise durch ungesunde Ernährungsweisen entstehen können. Komplementäre Medizin stellt somit eine tragende Säule unseres Gesundheitssystems dar, die von vielen Menschen genutzt wird und unsere medizinische Versorgung auf vielfältige Weise ergänzt.

Ich wünsche für das 150-jährige Jubiläumsjahr alles Gute, viele Gäste sowie zahlreiche neue Mitglieder.

Alles Gute für das Jubiläumsjahr 2018.

Jochen Haußmann MdL