|
|
| Hahnemann-Denkmal
in Leipzig
Christian Friedrich Samuel Hahnemann studierte von 1775-1777 in Leipzig Medizin, praktizierte 1812-1821 als Arzt und Begründer der Homöopathie in Leipzig und lehrte von 1816-1821 an dortiger Universität. Ihm zu Ehren stiftete der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte ein Denkmal.
Anlässlich einer Sitzung des Deutschen Zentralvereins vom 08.-10. August 1851 wurde die Enthüllung des Hahnemann-Denkmals mit Festrede, Festkantate und der Niederlegung eines Lorbeerkranzes vorgenommen. Nach der Verlesung eines entsprechenden Dokuments wurde dem Vizebürgermeister der Stadt Leipzig das Denkmal zum Schutze übertragen. Zu diesem Festakt kamen Ärzte aus Spanien, England, Frankreich, Italien und verschiedenen Teilen Deutschlands. In den 30er Jahren
sollten " Judendenkmäler " verschwinden; allein der Name
"Samuel" gab dazu Anlass. Biographische Nachforschungen trugen
dazu bei, das Anliegen 1937 auf sich beruhen zu lassen. 1942, im Rahmen
der " Metallspende des deutschen Volkes an den Führer ",
wurde das Hahnemann-Denkmal verschont. Anlässlich des 150. Geburtstages
wurde in Leipzig eine Straße nach Hahnemann benannt.
|